Theodor-Heuss-Realschule
Lüdenscheid

C. Langs-Blöink
LÜDENSCHEID • „Schule der Mitte" hat Rektorin Christiane Langs-Blöink die Theodor-Heuss-Realschule (THR) anlässlich einer Informationsveranstaltung für mögliche Neuschüler wie auch deren Eltern, Verwandte und Interessierte beschrieben. Mit dieser Beschreibung zielte sie vor allem auf die Möglichkeiten in Richtung weiterführender Schulen wie auch die Berufsausbildung.
Bereits den Namen der Schule wollte Christine Langs-Blöink als Verpflichtung und inhaltliche Ausrichtungl der von ihr geleiteten Schule sehen. Der Name Theodor Heuss stehe für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und faires Handeln. Heuss' „Vermächtnis an die Jugend, welches in unserer Schule gegenwärtig ist", steht denn auch in der Info-Broschüre der Schule an zentraler Stelle. Der „Reichtum der Jugend" bedeute für ihn „das Fragenkönnen, das Fragendürfen, das Fragenmüssen", wird da der Bundespräsident der Jahre 1949-1955 zitiert.
Der behutsame Übergang von der Grund- zur Realschule: Die THR, eine der drei Lüdenscheider Schulen, die vom Land für das Projekt „Fördern statt Sitzenbleiben" ausgewählt wurden, biete ein umfassendes individuelles Förderkonzept, das nicht nur auf die Eingangsklassen beschränkt sei, sondern alle Klassenstufen umfasse.
Die von ihr geleitete Schule wolle keinesfalls als Stätte reiner Wissensvermittlung angesehen werden. Schließlich bildeten Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz die entscheidenden Schlüssel zum Beruf. So gebe es neben Förderung in Kleingruppen auch Unterricht in Methodenkompetenz mit Lerntipps, Anleitung zur Entspannung und Erprobung von Mnemotechniken.
Ein besonderes Angebot der THR ist das Konzept „Streicherklasse." Zwei Stunden in der Woche können Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen im Rahmen des Musikunterrichtes unter Anleitung des Musikpädagogen der Schule und zweier Lehrer der Musikschule ein Streichinstrument erlernen.
Anmeldetermin für die THR ist am 15. und 16. März. • usc
LN, 24. 01. 2012