Klassenfahrt der Klassen 7b und 7c nach Essen

1. Tag

26.09.2004

Im Zug

Morgens trafen sich die 7B und die 7C um 8:30 Uhr am Lüdenscheider Hautbahnhof.

Nachdem sich 56 Kinder, 5 Lehrer und einige Mitreisende (samt Koffer) sich in den Zug gequetscht haben, ging die Reise los. Wir mussten zwei mal umsteigen. Nachdem wir in Essen angekommen waren, fragten sich alle wo die Jugendherberge wäre? Herr Homrighausen schickte uns mit Koffern einen steilen Berg hoch , kaum waren wir oben merkte Frau Rasch , dass es der falsche Weg war. Also wieder runter. Nachdem wir die halbe Innenstadt durchquert hatten, stand ein kurviger Weg vor uns , der immer steiler wurde. Zum Glück waren ein paar Jungs da , die die Koffer für uns zogen.

Als wir es geschafft hatten, waren alle stink sauer auf Herrn Homrighausen. Herr Leichter bekam von all dem nichts mit, er fuhr mit dem Auto. Nachdem wir gegessen hatten, und die Zimmer bezogen hatten, wanderten wir zum Baldeneysee. Einige Kinder kauften sich an einem Kiosk kühle Getränke und Eis. Nach der Abkühlung ging es weiter, danach kehrten wir um. Nach ca. 1,5 Stunden waren wir an der Jugendherberge angekommen. Alle fielen vor Erschöpfung in die Betten und hofften darauf, dass der nächste Tag besser werden würde.

(Anna Dencker)

2. Tag

27.09.2004

Gasometer Oberhausen

Heute Morgen hat uns Herr Homrighausen unsanft aus den Betten geworfen.

Nach einem gesunden Frühstück fuhren wir mit dem Bus nach Oberhausen ins Gasometer. Wir fuhren mit dem Aufzug 100 Meter in die Höhe und liefen dann noch 15 Meter hoch bis auf das Dach. Leider war es nebelig und deswegen konnten wir nur wenig sehen. Nach ca. 1,5 Stunden ausführlicher Erkundung des Gasometers verließen wir es und fuhren ins CentrO. Wir hatten dort bis 14.30 Uhr Zeit das CentrO zu erkunden . Einige Kinder hatten sich zwar verlaufen aber sind hinterher doch glücklicherweise wieder aufgetaucht! Danach sind wir noch in ein Museum gefahren, in das Erfahrungswelt. Dort konnte man vieles ausprobieren und entdecken. Nach einer langweiligen Besichtigung fuhren wir glücklicherweise doch noch in die Jugendherberge!! Um 19 Uhr dann gab es endlich was zu Futtern ! Und es hat ausnahmsweise mal lecker geschmeckt! Um 20.00 konnten einige Mädchen und Jungen Freundschaftsbänder flechten. Ab 22.00 Uhr war eigentlich Nachtruhe.

(Anna, Jana, Alexandros)

Der Gasometer (117,5 Meter hoch und 68 Meter Durchmesser)

 

 

3. Tag

28.09.2004

Frau Rasch

Wie immer mussten wir um 6.45 Uhr aufstehen.

Herr Homrighausen weckte uns wie immer mit seiner Tröte.

Dann gab es wie immer um 7.15 Uhr ein sehr leckeres Frühstück. Um 9.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus nach Dortmund in die Zeche Zollern. Zunächst zogen wir stinkende Hemden an und bekamen Helme auf. Nachdem wir den Gestank überwunden hatten, bekamen wir noch Lampen. "Untertage" (eigentlich war es nur ein Keller) mussten wir einen Bergmann mit voller Montur retten. Nach der Rettungsaktion in der Zeche, fuhren wir zum Klettermax und kletterten drinnen und draußen ca. zwei Stunden. Es schafften einige den höchsten Turm bis oben zu beklettern. Danach warteten wir lange auf den Bus. Nach ca. 15 Minuten kam der Bus doch endlich noch und wir fuhren glücklich und erschöpft in die Jugendherberge zurück! Dort warteten leckere Würstchen auf dem Grill. Nach einem sehr leckerem Abendessen konnten wir tun und lassen was wir wollten. Ein paar Kinder veranstalteten eine kleine aber feine Party im Gesellschaftsraum. In der Zwischenzeit konnte die Gruppe von Frau Groll wieder Freundschaftsbänder flechten. Um 21 Uhr trafen wir uns wieder, schrieben einen Tagesbericht und danach gingen alle erschöpft auf ihre Zimmer.

(Anna, Jana, Eleni)

Was sonst noch passierte!

Hommi mit seiner Freundin

Hommi mit seiner Freundin/Freund. Was sagt wohl die Frau von Herrn Reuber dazu ?

Frau Rasch kam auf die Idee, eine Besenolympiade zu machen, das ging folgendermaßen:

Jeden Tag nach dem Frühstück kamen alle Lehrer auf unsere Zimmer und schauten sich gründlich um. Danach verteilten sie Punkte für die Zimmer, aber nur wenn es aufgeräumt und sauber war. Jedes Zimmer konnte bis zu 5 Punkte bekommen. Gewonnen hat ein Jungenzimmer, das nach fünf Tagen die höchste Punktzahl hatte.

Das Essen schmeckte meistens sehr lecker. Zum Frühstück gab es Brötchen und verschiedene Brotsorten, drei verschiedene Sorten Marmelade, Nutella, Wurst und Käse. Zu trinken gab es Milch, Kakao, Tee und Kaffe. Mittags waren wir nie da, dafür gab es jeden Abend eine andere warme Mahlzeit.

 

Herr Reuber und Herr Homrighausen

Alle durften normalerweise bis 23.00 Uhr spätestens aufbleiben, aber die meisten blieben so lange auf, bis ein Lehrer kam. Die Busfahrten wahren immer langweilig (wir durften im Bus kein Video gucken)!!!LNur einmal durften wir Video gucken, doch der Film war langweilig, also hat es gar nichts genutzt den Fehrseher einzuschalten.

(Anna,Eleni,Kai)

 

 

 

 

 

 

 

 

Teller voll Teller leer

 

4. Tag 29.09.2004

Wir mussten leider wie immer früh aufstehen. Nach einem leckeren Frühstück fuhr die 7b Kanadier und wir in den Landschaftspark Duisburg-Nord.

Landschaftspark Duisburg-Nord

Im Landschaftspark machten wir zuerst eine Führung und dann sind wir in den Skaterpark, mit Inlinern und Skateboards gefahren. Um 15.45 Uhr wollte der Bus uns eigentlich abholen, aber er kam erst um 17.00 Uhr. Wir mussten sehr lange warten. Als der Bus endlich kam fuhren wir in das Jungendherberge zurück. Um 19.00 Uhr gab es endlich was zu Essen und danach machten wir eine spannende Nachtwanderung.

(Jana, Hendrik, Anna, Eleni)

 

 

 

 

 

 

5. Tag

30.09.2004

Diesmal wurden wir nicht von Herr Homrighausen geweckt sondern von Herrn Reuber. Um 7.15 Uhr gab es wie immer Frühstück. Danach fuhren wir nach Hattingen zum Kanadier fahren. Wir fuhren die Tour von Hattingen nach Bochum. Die 7b fuhr nach Duisburg in den Landschaftspark. Wir mussten erst mal alle Boote abladen. Dann die Boote auf die Wiese legen. Hommi hat uns dann gesagt, dass wir uns in einem großen Kreis aufstellen sollen. Dann hat uns Bernd, der Kanulehrer, erklärt wie man das Boot steuert und was man alles machen muss! Wir konnten es kaum abwarten aufs Wasser zu gehen. Als alle in den Boten saßen, hat uns Bernd zur Sicherheit wieder erklärt, wie das geht. Als er fertig war, sind wir nach der Reihe und mit Abstand losgefahren. Die erste Pause war ca. 10 Minuten entfernt.

Kanadier fahren

Die zweite Haltestelle war ca. 15-20 Minuten entfernt. Da haben wir auch was gegessen. Wir stürzten uns alle auf Stephan, weil er 15 Donuts hatte, doch dann sind Sven, Stephan und Jan ins Wasser geplumpst. Alle haben sich kaputt gelacht. Es war total witzig, aber auch nützlich, weil uns dann Bernd zeigen konnte wie man das Boot ausleeren kann, wenn man kentert. Aber zum Glück ist keiner gekentert.

Als jeder wieder auf festen Boden war, sind die Jungs in das kalte Wasser rein gesprungen. Wir mussten aber auch die Kanus sauber machen. Stephan ist dann wieder runter gegangen, damit er Wasser holen kann, aber was dann damit er schüttet es über Eleni. Sie jagte ihn erstmal über die ganze Wiese, danach macht Stephan, Kai und Alex jeden Nass. Ok nicht jeden manche blieben auch verschonen. Danach hat Eleni ein Fass voller Wasser genommen und es über Hommi geschüttet. Doch dann hat jemand auch Frau Rasch Naß gemacht, sie war erst mal gar nicht davon begeistert. Sie hat dann doch noch darüber gelacht. Doch Hommi hat gesagt: Das reicht geht euch umziehen. Jana hat gefragt, WO? Da kam die Antwort: Auf dem Parkplatz! Wir waren geschockt. Aber wie immer haben wir es geklärt. Die Mädchen haben sich hinter einem LKW umgezogen und die Jungs hinter Steinen. Dann kam der Bus mit der 7b, um uns abzuholen. Wir fuhren erschöpft nach Hause. Wir haben dann noch schnell Abendgegessen, uns dann im Tagesraum getroffen und unsere Tagesberichte geschrieben. Hommi hat uns in der Zwischenzeit angekündigt, dass wir eine Nachtwanderung machen - "OHNE TASCHENLAMPEN!!!!!!" Auf dem Weg hat Eleni ihren Zimmerschlüssel verloren. Aber wir haben ihn doch noch wiedergefunden.

Wir gingen weiter und die meisten haben gewettet, dass wir den falschen Weg gehen! Und? Es war so, wie es die meisten gesagt haben, Hommi hat sich(dank Frau Rasch) verlaufen. Aber er hat den Weg nachher doch noch gefunden. Plötzlich hat Hommi zwei Jungs (Stephan, Marc) genommen und ist mit ihnen weggegangen. Dann hat Her Reuber, Frau Groll immer Drei Kinder geschickt um Hommi und die Jungs zu suchen. Doch plötzlich hörten wir einen Schrei und jeder hat gedacht: "Die 3 wollen uns erschrecken!" Und es war so, sie haben uns zu Tode erschreckt. Danach sind wir zur Jugendherberge zurück und haben uns alle schlafen gelegt. Wir freuten uns auf die Rückreise nach Hause.

(Eleni, Kai.F, Hendrik, Anna)

 

Die Rückreise

01.10.2004

Am Rückreisetag haben wir nach dem Frühstück die Zimmer geräumt:

Wir mussten Fegen, Aufräumen, Lüften, Betten abziehen und die Taschen packen. Danach hat uns die Herbergsmutter verabschiedet und für unsere Ordnung gelobt.

Dann kam wieder das Grauen: Das Kofferschleppen bis zum Bahnhof!!!! Da mussten wir eine Stunde auf den Zug warten, durften aber noch in die Stadt gehen. Um 10:42 Uhr kam dann doch der Zug. Es war zwar langweilig aber dann kamen wir doch um 12:57 Uhr in Lüdenscheid an. Wir sind alle erschöpft angekommen.

(Hendrik, Kai.F)

Rüchreise

Die Redaktion:

Christina Chalari (Titelblatt)

Anna Dencker (Text)

Hendrik Eske (Text, Photograph,)

Kai Fritsche (Text, Seitengestaltung)

Eleni Markidou (Text, Stellte den Laptop zur Verfügung)

Robin Plate (Photograph)

Jana Rickelhof (Text)

Alexandros Vamvakidis (Text)

 
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