"Skywalker" reiten auf den Wolken

Doppeldecker

Schüler der Theodor - Heuss - Realschule entdecken den Flugsport

Segelfliegen ist eine Passion für Abenteuerlustige und Junggebliebene. Elf Schüler und zwei Schülerinnen der Theodor-Heuss-Realschule Lüdenscheid machten sich die Leidenschaft ihres Lehrers Wolfgang Henze zu Eigen, um in der Projektwoche zwischen den Abschlussprüfungen und der Entlassfeier Außergewöhnliches fernab des stressigen Schulalltags zu erleben.

Fliegergruppe

Von Montag bis Mittwoch zelteten die 13 "Skywalker"auf dem Segelflugplatz Hüinghausen und genossen gemeinsam mit ihrem Lehrer und dem Berufspiloten Guido Althoff den Teamsport. Denn um einen solchen handelt es sich, betont Lehrer Henze: "Um den Flugbetrieb am Laufen zu halten, ist Zusammenarbeit gefragt." Denn das Flugzeug wird mit einem Windenseil von 1 000 Meter Schleppstrecke in die Höhe gezogen, welches immer wieder mit Hilfe eines Pkw auf die andere Seite der Landebahn gezogen werden muss. Außerdem ist es nötig, das Flugzeug vor jedem Start manuell mit einer "Schiebemannschaft" in Position zu bringen.

Hat man dies alles geschafft, so geht es mit rund 120 km/h Richtung Himmel. Steil steigt die doppelsitzige "ASK 13", während Pilot Guido Althoff, der seine Brötchen bei "Germania Airlines" mit dem Fliegen großer Passagiermaschinen verdient, seinem Schüler die Instrumente und die Flugroutine erklärt. Wer es sich zutraute, durfte auch den Steuerknüppel übernehmen und versuchen, das Flugzeug gerade zu halten. Bei den am Dienstag herrschenden Windverhältnissen beileibe kein Kinderspiel - schon gar nicht in einer Höhe von bis zu 500 Metern. Die sieben bis 15 Minuten, die ein solcher Flug dauerte, wurden so zu einem großartigen Erlebnis.

Mitflieger Fliegerin gurtet sich an

Da der Segelflugplatz Hüinghausen seit letztem Jahr ebenfalls die Starterlaubnis für Ultra-Leicht-Flugzeuge besitzt, ließen sich die Lüdenscheider dieses Vergnügen des Flugsports natürlich nicht entgehen. Gemeinsam mit ihrem Lehrer bestiegen die Jugendlichen die Flugmaschine und waren sogleich begeistert.

Und natürlich kam die Sicherheit nicht zu kurz: Genau erklärten die Verantwortlichen, wie man im Notfall den Sicherheitsgurt löst und die Haube öffnet. Die Reißleine des Fallschirms jedoch ist am Flugzeug befestigt, so dass er im Notfall bei geöffneter Haube automatisch auslösen würde.

Fazit: ein schöner Sport - und die Schüler werden am Ende dieser Woche nicht nur um ein entscheidendes Zeugnis, sondern auch um viele "luftige" Erfahrungen reicher sein.

Fliegerpause Mitflieger Cartoon

 

"Über den Wolken"

Theodor - Heuss - Schüler lernten alles rund ums Segelfliegen

Fliegergruppe

Mit viel Glück gibt es am Motorsport und Segelflugplatz in Hüinghausen bald 13 neue Segelflugschüler, denn diese sind zur Zeit anlässlich einer Projektwoche auf dem Flugplatz zu Gast. Reinschnuppern heißt die Devise. Zwischen den Arbeiten und der Entlassung aus der 10. Klasse der Theodor- Heuss-Realschule in Lüdenscheid bietet die Schule allen Schülern noch mal eine Projektwoche an. Unter anderem können die Kids auch am Hüinghauser Flugplatz in die Atmosphäre reinschnuppern und wer weiß, vielleicht entscheidet sich der eine oder andere von ihnen, einen Segelflugschein dort zu machen. "Schon seit einigen Jahren bietet die Realschule in Zusammenarbeit mit dem Segelflugplatz Hüinghausen diese Aktion für die Schüler an", weiß Lehrer Wolfgang Henze, der selber Mitglied im Segelflieger-Verein am Flugplatz ist, und die Aktion mitorganisiert hat.

Ihm hilfreich zur Seite stehen diesmal Fluglehrer Guido Althoff und Christoph Koppen von der Hüinghauser Fliegergruppe, die sich sogar extra Urlaub genommen haben. Und bei dem Team sind die Schüler in besten Händen, Guido Althoff ist sogar Pilot bei einer bekannten Airline. "Unsere Schüler lernen dort am Flugplatz alles rund ums Fliegen, die schönen Seiten, aber jauch die Arbeiten, die dort auf einen zu-kommen. Klar können sie nur einen kleinen Einblick bekommen, denn immerhin dauert die Ausbildung zum Segelflieger zwei Jahre." Und damit die Schüler nicht jeden Morgen erst zum Platz kommen müssen, zeltete die Gruppe gleich dort, so dass man rund um die Uhr am Platz war. Los ging es am frühen Montagmorgen bis zum Mittwochabend. "Eigentlich gehen die Projekte nur bis mittags, aber hier ist das was anderes, hier sind alle mit Eifer dabei", so Henze. Für die elf Jungs und zwei Mädels hieß es, Flugzeuge an den Start schieben, rein und raus aus dem Hangar, Pflegearbeiten und Windenbetrieb. Aber natürlich kam auch das Fliegen nicht zu kurz.

Segelfliugzeug Ausblick vom Flugzeug
 
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