Elternbrief der Schulleiterin zum Beginn des zweiten Halbjahres im Schuljahr 2005 / 06

 

Lüdenscheid, 2. Februar 2006

 

Sehr geehrte THR-Eltern,

 

verspätet - aber dennoch nicht weniger herzlich - grüße ich Sie zum Jahresbeginn 2006 und wünsche Ihnen und Ihren Kindern persönliches und schulisches Wohlergehen.

Wie in jedem Jahr möchte ich Sie über Veränderungen und Entwicklungen in der THR und in der Realschule allgemein informieren.

 

THR in Zahlen:

Unsere Schule hat in diesem Schuljahr ein ausgeglichenes "Lehrerstellenkonto". 39 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten zurzeit an unserer Schule. 2 Kolleginnen standen uns im ersten Halbjahr wegen einer Elternzeit nicht zur Verfügung. Die dadurch ausfallenden Stunden einer Kollegin werden durch Vertretungslehrkräfte ersetzt. Die andere Kollegin hat mit Beginn des zweiten Halbjahres ihren Dienst mit Teilzeit wieder aufgenommen.

Zu Beginn des Schuljahres wurde der Kollege Herr Homrighausen an die Realschule in Altena versetzt. Durch seine Versetzung sollte der große Mangel an Sportlehrern in Altena aufgefangen werden. Eltern, Schülerinnen und Schüler und das Kollegium der THR bedauern seinen Fortgang. Wir sind dankbar für die Arbeit, die er bei uns geleistet hat, und wünschen ihm viel Erfolg an seiner neuen Schule.

Unsere Schule ist von ihrer räumlichen Ausstattung vierzügig angelegt. Jahrelang waren wir jedoch mit fast 800 Schülern fünfzügig und damit räumlich an der Grenze unserer Raumkapazität. In der Zwischenzeit hat sich die Situation entspannt, zurzeit werden in der THR gut 700 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

 

Schwerpunkte unseres zum Jahresende 2005 überarbeiteten Schulprogramms:

Aus den Leitideen haben wir vier Entwicklungsziele für die nächste Zukunft abgeleitet:

 

1. Lernen mit modernen Medien

In Kooperation mit dem Schulverwaltungsamt und dem Förderverein ist es in den letzten Jahren gelungen, unsere Computerräume mit modernster Technik auszustatten.

Das Kollegium als Ganzes hat sich in die Bedienung der Technik einweisen lassen. Thema eines pädagogischen Tages war die Entwicklung eines Medienkonzepts. Die Inhalte der Projekte in den Klassen 5, 6, 8 und 10 werden ständig weiterentwickelt.

Die Realisierung unseres Medienkonzepts im Rahmen der Kernlehrpläne ist die Zielvorgabe für die nächsten Jahre.

 

2. Gewaltprävention

Neue Maßnahmen - wie z. B. das Tagesprojekt für die Klassen 5 "Soziales Verhalten" - sind zu unserem Kernprojekt "Streitschlichtung" hinzugekommen.

Die Ausbildung der Streitschlichter/innen wurde durch Fortbildungen verbessert.

Die Bündelung aller Maßnahmen zur Gewaltprävention soll das friedliche Zusammenleben in der Schulgemeinde fördern.

 

3. Gestaltung des schulischen Umfelds

Beide Atrien, die durch die Initiative und Arbeit der SV gestaltet wurden, werden von den Schülerinnen und Schülern gut angenommen und sind ein Gewinn für die Schule. Die Gestaltung des PZs und der Flure durch Schülerarbeiten wird durch die Fachkonferenz Kunst wahrgenommen. Sie wird von uns allen und von Besuchern sehr geschätzt.

Der Zustand vieler Klassenräume wurde jedoch von Eltern kritisiert. Nach einer Bestandsaufnahme arbeiten wir an einer Verbesserung.

Unser Ziel ist es, mit den Schülerinnen und Schülern die Klassenräume so zu gestalten, dass sie eine positive Lernatmosphäre unterstützen.

 

4. Förderunterricht

Verstärkter Förderunterricht in der Erprobungsstufe soll die Qualität der Leistungen erhöhen.


 

Achtung!

Die folgenden Ausführungen zum Schulgesetz entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand. Aktuelle Informationen finden Sie auf dem Bildungsportal NRW.

 

Einige Veränderungen durch das neue Schulgesetz - ab August 2006

 

Klasse 5:

Die Eltern wählen grundsätzlich für ihr Kind die Schulform der Sekundarstufe I. Wenn die Eltern nach Beratung in der Grundschule und der weiterführenden Schule von dem Gutachten der Grundschule abweichen wollen, so ist ein dreitägiger Unterricht zur Feststellung der Eignung durchzuführen.

 

Klasse 6:

Das Fach Französisch ist verpflichtend für alle. Es ist in dieser Klasse jedoch nicht versetzungswirksam.

 

Klasse 7:

Die Wahl des vierten Klassenarbeitsfachs (Französisch, Informatik, Sozialwissenschaften, Biologie oder Physik) beginnt in der Klasse 7.

 

Klasse 10:

Alle Schülerinnen und Schüler nehmen an den zentralen Abschlussprüfungen in den Kernfächern und dem Neigungsfach teil.

 

Wechsel in die gymnasiale Oberstufe:

Der Besuch der gymnasialen Oberstufe dauert in der Regel 3 Jahre. Die gymnasiale Oberstufe besteht aus der Einführungsphase und der Qualifizierungsphase.

Mit Beginn der Klasse 10 beginnt die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe am Gymnasium and an der Gesamtschule. Realschulabsolventen mit Qualifikationsvermerk treten in der Regel in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe an einem Gymnasium oder einer Gesamtschule ein (sie wiederholen praktisch die Klasse 10). Besonders leistungsfähige Realschüler können bei durchgehend guten Leistungen und dem Nachweis einer 2. Fremdsprache direkt in die Qualifizierungsphase eintreten und wie die Gymnasiasten das Abitur in 12 Jahren ablegen.

 

Alle Klassen:

Den Eltern besonders leistungsstarker Jugendlicher (Notendurchschnitt in den Kernfächern von 2,0) soll am Ende eines Schuljahres der Übergang zum Gymnasium empfohlen werden.

In allen Jahrgangsstufen (auch in Abschluss- und Abgangszeugnissen) finden sich im Zeugnis Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten nach der Notenskala: sehr gut, gut, befriedigend, unbefriedigend.

 


Jahrgangsstufen 7 bis 10:

Richten Sie sich bitte bei Ihrer Ferienplanung darauf ein, dass die Nachprüfungen in der letzten Woche der Sommerferien stattfinden werden, und zwar am 04. 08. 2006

 

Bitte beachten Sie:

Beurlaubungen vor und nach den Ferien sind nur in nachweislich begründeten Ausnahmefällen möglich. Ein rechtzeitiger schriftlicher Antrag ist notwendig. Im Krankheitsfall vor und nach den Ferien ist ein ärztliches Attest vorzulegen.

Die beweglichen Ferientage sind: 27. Februar 2006 (Rosenmontag), 26. Mai 2006 (Tag nach Christi Himmelfahrt).

Der Dienstag nach Pfingsten 6. Juni 2006 ist ein allgemeiner Ferientag.

 

Im Namen des Kollegiums bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule und hoffe auf eine Fortsetzung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gez.

Jutta Rogold

 
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