Theodor-Heuss-Realschule
Lüdenscheid
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Skiiiifaaaaaahrn |
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Unser Ziel war der kleine Ort Seeboden am Millstädter See in Kärnten.
Nach einer Nachtfahrt von ca. 11 Stunden kamen wir morgens in Seeboden an. Alles war tief verschneit, es war so richtig kalt, aber die Sonne schien von einem strahlend blauen Himmel.
Nachdem wir in Seeboden mit dem Bus angekommen waren, packten wir das Gepäck ins Esszimmer vom Ertlhof. Die Mädchen mussten noch unten im Esszimmer warten, weil deren Zimmer noch gesäubert werden mussten, während die Jungen ihre Zimmer sofort beziehen konnten. Die Jungs schliefen in einem Haus, das neben dem Hotel Ertlhof stand. Herr Henze, Frau Blischke, die Mädchen und drei weitere Klassenkameraden übernachteten im Hotel Ertlhof. Die Mädchen durften ihre Sachen nach einer guten halben Stunde in ihre Zimmer bringen und sich einrichten.
Das Haus der Jungen war nicht so ein nobles Haus wie der Ertlhof, in dem die Mädchen schliefen.. Es erinnerte an eine Jugendherberge, wo die Zimmer kahl und klein sind. Am Eingang war ein kleiner Aufenthaltsraum, in dem ein Sofa und zwei Sessel standen. Dort sollten wir in den nächsten Tagen noch so manches Mal unseren Spaß haben. Um in die Zimmer zu gelangen, musste man die Treppen hoch. Wenn man nun oben war, sah man einen langen Flur. Rechts und links führte der schmale Flur in die Zimmer der Jungen.
In diesem Nebengebäude befanden sich sieben Zimmer mit Waschbecken und Dusche. Was uns zunächst Sorgen bereitete, war das Klo. Es gab nur ein Klo im ganzen Haus für ca. 15 Personen. Die Zimmer der Mädchen waren im Vergleich zu den Zimmern der Jungen besser ausgestattet. Jedes Zimmer der Mädchen hatte seinen eigenen Fernseher, eine eigene Toilette mit Dusche und eine Menge Platz, so dass man sich frei bewegen konnte. Das Hotel machte einen sehr freundlichen Eindruck mit seiner etwas altmodische Art. Das drei Sterne Hotel Ertlhof besitz zwei Esszimmer. Eins von den Esszimmern war mit einen Ofen ausgestattet, an dem man sich nach einem langen Skitag aufwärmen und ausruhen konnte. Das Esszimmer war außerdem noch mit einer Holzdecke ausgestattet, welche die Atmosphäre auflockerte. An der Bar im Hotel Ertlhof befand sich ein Billardtisch, auf dem man eine runde Pool spielen konnte und im Nebenraum befand sich eine Kegelbahn, die man sich für 8€ pro Stunde mieten konnte. Wenn man aus den Gasträumen hinaus die Treppen hoch ging zu den Mädchenzimmer, sah man ausgestopfte Tiere, die auf Möbeln standen oder an den Wänden angebracht waren.
Der Samstag, unser Anreisetag, stand uns für die Vorbereitung und Organisation des Skifahrens zur Verfügung. Nach einem ausgiebigen Frühstück erschienen die Mitarbeiter des Skiverleihs und brachten uns das gesamte vorbestellte Material: 25 Paar Ski und Stöcke, sowie zweiSnowboards und alle dazugehörigen Schuhe. Gut, dass wir schon lange vorher dem Skiverleih alle Daten zugefaxt hatten. So stand uns nun das gesamte Material passend zur Verfügung.Nachmittags waren nur noch die Skipässe am Skilift in Villach zu besorgen, die letzten Absprachen mit der Skischule zu treffen und dann war alles für die nächsten Tage vorbereitet. Am Sonntag konnte es dann endlich losgehen. Sechs volleTage standen uns zum Skilaufen zur Verfügung.
Auf dieser Übersichtskarte kann man sehr schön das Skigebiet "Goldeck" am Ortsrand von Villach erkennen. Mit dem kostenloses Shuttle - Skibus waren es nur ein paar Minuten von Seeboden bis zur Talstation des Goldeck - Liftes. Mit der Seilbahn ging es dann hinauf zur Mittelstation, wo es mehrere Gasthöfe und auch den Übungshang der Skischule gab.
Und um 11 Uhr ging es dann unmittelbar neben der Seilbahn .- Mittelstation los: Unsere beiden Skilehrer Tonio und Mario erwarteten uns schon. Es wurden 2 Gruppen von jeweils 12 Schülerinnen und Schülern gebildet und dann konnte der Unterricht auf dem Übungshang beginnen. Der Skikurs sollte drei Tage dauern, jeweils 2 Stunden am Vormittag und dann noch einmal 2 Stunden am Nachmittag, direkt nach dem Mittagessen.
Auf dem kleinen Übungshang an der Mittelstation begann am Sonntag der Skikurs.
Die ersten Kurven im Schneepflug waren für die meisten kein großes Problem.
Und wenn es nicht sofort klappte - unser Skilehrer Mario kümmerte sich geduldig um jeden Einzelnen.
Am Ende des ersten Tages konnte man allen Schülerinnen und Schülern bescheinigen, dass sie schon eine Menge gelernt hatten.
Einige fuhren schon am Nachmittag des ersten Tages nicht mehr auf dem Übungshang, sondern die etwas längere Abfahrt zum Tellerlift hinunter.
Jedenfalls konnten alle nach dem ersten Skitag auf dem Übungshang ganz ordentlich fahren.
Nach gut zwei Stunden auf dem Übungshang stand um 12 Uhr das Mittagessen auf dem Programm. In einem Gasthof direkt neben der Mittelstation der Seilbahn waren mittags von 12 - 13 Uhr für unsere Klasse Tische zum Essen reserviert. Meistens gab es schon ein wenig Gedränge, denn wir waren nicht allein zum Essen im Gasthof. Mindestens noch eine weitere Schulklasse traf sich zur selben Zeit dort zum Mittagessen. Nach einer typischen Kärntner Nudelsuppe (zumindest war jeden Tag eine andere Nudelsorte in der Suppe) gab es dann ein einfaches, aber ordentliches Essen (Schnitzel / Fischstäbchen / Gulasch /...) Wenn auch ab und zu mal jemand über das Essen gemeckert hat - auf den Fotos sieht es jedenfalls so aus, als habe es allen geschmeckt!
Nachdem um 13.00 Uhr der zweite Teil des Skikurses begonnen hatte, fuhren Dennis und Jessica, sowie Stephan (Snowboardfahrer) mit ihrem Klassenlehrer von der Mittelstation mit der Gondel ganz nach oben in das eigentliche Skigebiet. Strahlender Sonnenschein, super gepflegte Pisten, eine ganze Anzahl von Schleppliften ohne Wartezeiten sorgten für einen erstklassigen Skinachmittag. Für den zweiten Tag planten unsere Skilehrer, auch schon mit einem ganzen Teil der Anfängergruppe hier oben zu fahren.


Nach dem ersten Skitag schmeckte das Abendessen, das von einer Ausnahme abgesehen, recht ordentlich war, dann besonders gut. Zusammen mit einer Schulklasse von einem Hamburger Gymnasium teilten wir uns den Speiseraum.
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Am zweiten Tag konnten wir dann das Skilaufen zum ersten Mal richtig genießen. Unsere Skilehrer fuhren mit ihren Gruppen nachmittags zum ersten Mal mit der Gipfelbahn in das eigentliche Skigebiet. Nach und nach kamen immer weitere Schülerinnen und Schüler dahin, dass sie von den Skilehrern das OK bekamen, in kleinen Gruppen eigenverantwortlich im oberen Skigebiet zu fahren. Auf den Fotos kann man auch deutlich erkennen, welche Fortschritte die Schülerinnen und Schülern in den nächsten Tagen gemacht haben. | ![]() |
Jeden Morgen um 9.00 warteten wir vor unserem Hotel auf den Ski - Bus, der uns dann zur Talstation der Seilbahn in Spittal brachte.
Eine kurze Pause noch an der Mittelstation - und dann ging es mit der Seilbahn weiter nach oben.
Vor drei Tagen noch ein Fußgänger und jetzt klappt das doch schon fast professionell.
Bis zum Ende des letzten Skitages sind alle Schülerinnen und Schüler die roten Pisten im oberen Skigebiet wenigstens einmal gefahren.
Und so sieht man aus, wenn man nach einem Sturz noch weitere 100 Meter über die vereiste Piste den Hang hinunter gerutscht ist.
Stephan, unser Snowboarder, hat inzwischen mit den Pisten im oberen Skigebiet absolut keine Probleme mehr.
Überall auf den Pisten standen die Schneekanonen, die für absolut ideale Schneeverhältnisse sorgten.
Super Pisten, perfekter Schnee. strahlender Sonnenschein! Schade dass wir nach 6 Skitagen wieder nach Hause fahren mussten.
Ein richtiges Highlight stand am Nachmittag des letzten Tages noch bevor:
Die Talabfahrt über die längste Schwarze Piste der Alpen!!
Diese Abfahrt führt vom Gipfel über 1500 Höhenmeter bis ins Tal. Die letzten 900 Höhenmeter führen über eine 8 km lange "Schwarze Piste"! Am letzten Skitag konnten Herr Henze, Jessica und Dennis, die auch schon an den vorigen Tagen nachmittags über diese Piste ins Tal gefahren sind, Frau Blischke und weitere 4 Schüler auf diese Abfahrt mithnehmen.

Auch auf dieser Schwarzen Piste gab es etliche Stellen, an denen man gut anhlten konnte, um sich auf den nächsten vereisten Steilhang vorbereiten zu können.
Tief unten, noch gut 600 Höhenmeter uns liegt Spittal, wo diese Piste endet. Mit dem Skibus ging es dann wieder zurück zur Seilbahn, wo wir uns mit dem Rest der Gruppe trafen.
Unter den zahlreichen Skifahrern befand sich auch ein Snowboardfahrer, der sich das Fahren in den knapp 6 Tagen selber beibrachte. Anfangs lief es nicht so einfach , aber von Tag zu Tag wurde es immer besser. Am zweiten Tag fuhr er mir 3 Schülern und Herrn Henze hoch zur Gipfelstation. Dort waren die Pisten breiter und steiler, die idealen Pisten zum Üben. Das Fahren wurde immer besser und machte immer mehr Spaß. Selbst kleine Sprünge waren schon im Gepäck. Die Tage darauf nahmen wir immer mehr Schüler mit hoch, die ihren Skikurs erfolgreich meisterten und in der Lage waren, alle Pisten auszutesten (abgesehen der Schwarzen). Am Ende waren wir eine kleine Gruppe von ca. 10 Schülern die die restlichen Tage zusammen fuhren. Die restlichen Gruppen befanden sich noch in der Lernphase. Kleine Probleme gab es für den Snowboardfahrer in Sachen Liftfahren. Die Ankerlifte im Zusammenhang mit dem Snowboard fielen ihm anfangs recht schwer, doch durch seinen Lift-Partner Herrn Henze wurde das Problem gleich wieder gelöst. Und somit war auch das geklärt. Im großen und ganzen war es eine Super Klassenfahrt. Und als Klassensprecher bedanke ich mich noch mal recht herzlich bei unserem Klassenlehrer Herrn Henze, dass er trotz der Probleme des vergangenen Jahres doch noch diese Klassenfahrt mit uns gemacht hat. Und auf keinen Fall zu vergessen, ein herzliches Dankeschön natürlich auch an Frau Blischke, die uns alle tatkräftig unterstützt hat und mit uns eine Menge Spaß hatte.
Viel Dank euch beiden.
Stephan Dette (10 d) - Klassensprecher und Snowboardfahrer