Drei von fünf Befragten nehmen Rücksicht auf Nichtraucher

 

Anfang aus Langeweile: Raucher wurden von anderen beeinflusst

Lüdenscheid. Im Lüdenscheider Zentrum fragten wir im Stern-Center mehrere Passanten, ob sie rauchen, und wenn ja, dann stellten wir ihnen fünf Fragen.
Die erste Frage war: Wie lange rauchen Sie schon? Die meisten Leute haben ungefähr im Schnitt so 1 bis 70 Jahre lang geraucht. Angefangen haben die meisten Leute aus familiären Gründen oder auch durch Beeinflussung von anderen. Die Leute meinten zu uns, dass sie aus Langeweile angefangen haben, manche aber auch nur, weil sie nichts mit ihrem vielen überflüssigen Geld anfangen konnten.
Die Raucherwerbung und die Appelle auf den Schachteln schienen drei von den gefragten Passanten überhaupt nicht zu interessieren. Doch zwei der insgesamt fünf Gefragten sagten, dass Rauchen total gut ist und die Raucherappelle sie total anregen, da es immer wieder neue Zigaretten gibt und man sich dann neue kaufen kann. Zu der Frage, ob sie rauchen, wenn Nichtraucher in der Nähe sind, haben drei von fünf „Nein" geantwortet, weil sie den anderen dadurch nicht beschädigen wollen, doch den anderen beiden war es egal. Es ist geplant, dass Rauchen bis 18 für alle in der Öffentlichkeit verboten wird. Unter anderem werden auch die Zigaretten 0,20 € teurer.
Die 5 Passanten waren: Sonja M. aus Meinerzhagen (40 Jahre alt), Gianni P. aus Lüdenscheid (32 Jahre alt); Erene H. aus Lüdenscheid (63 Jahre alt), ein Passant aus Lüdenscheid (50 Jahre alt) uricl. Giuseppe B. aus Palermo (54 Jahre alt).
Julia Volz
Derya Tigci
Christian Bickert Klasse 8 Theodor-Heuss-Realschule

Raucher

Manche Raucher nehmen auf
Nichtraucher keine Rücksicht.
(WR-Bild: Hollemann/dpa)

 


 

Firma Seissenschmidt schuf in sechs Jahren über 100 neue Arbeitsplätze in Deutschland

Das größte Gut eines Unternehmens sind die Mitarbeiter

Lüdenscheid/Plettenberg. Es gibt sie noch: Perspektiven und Zukunft für uns Jugendliche.
Unternehmen haben eine bessere Perspektive am Standort Deutschland, als dies vielerorts verkündet wird. Benötigt werden jedoch gut ausgebildete Mitarbeiter, soziales Engagement und Investitionen.
So gehört zum Beispiel die Seissenschmidt AG in Plettenberg zu den besten 30 Arbeitgebern in der Automobilindustrie. Besonders gute Noten hat das Unternehmen von der unabhängigen Corporate Research Foundation mit Unterstützung des Wirtschaftsmagazins Karriere und des VDI für seine Ausbildungsbedingungen, die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten und die Zukunftsperspektiven bekommen. Seit 2000 hat Seissenschmidt über 100 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen und seit 1994 seine Belegschaft verdoppelt.
Der Erfolg des Unternehmens basiert auf den Mitarbeitern. Solange ein Unternehmen gute und motivierte Mitarbeiter hat, kann es wachsen und Erfolg am Markt haben. Das größte Gut ist also der Mitarbeiter. Großen Wert legt Seissenschmidt auf die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter in allen Bereichen. Viele Jugendliche werden hier ausgebildet und finden nach Abschluss ihrer Ausbildung bei Seissenschmidt einen festen Arbeitsplatz. Das Unternehmen bildet in den Bereichen Stanz- und Umformtechnik, Dreh- und Frästechnik und Metalltechnik, sowie in kaufmännischen Berufen aus. Neuerdings absolvieren auch Jugendliche ein sogenanntes Verbundstudium. Dabei werden Ausbildung und Studium gekoppelt, bis zum Abschluss Diplom-Ingenieur oder ein wirtschaftswissenschaftliches Verbundstudium mit Abschluss Bachelor of Arts.
Das Unternehmen wurde von Hermann Bernhard Seissenschmidt im Jahre 1846 gegründet. Die Abkürzung „HBS" findet hier ihren Ursprung. Die Firma wird in diesem Jahr 160 Jahre alt und beschäftigt zurzeit 410 Mitarbeiter. 2005 hat die Firma einen Umsatz von 128 Millionen € gemacht. Aus 70 000 Tonnen Stahl werden 100 Millionen Schmiedeteile hergestellt.
Davon werden rund 95 Millionen Teile auf horizontalen Mehrstufenpressen des Schweizer Maschinenbauers Hatebur hergestellt. Die Firma produziert Komponenten für die Kfz-Antriebs- und Fahrwerktechnik. Die Firma unterteilt sich in mehrere Bereiche: Warmumformung, Entwicklung, Werkzeugbau, Konventionelle Warmumformung, Wärmebehandlung, Kaltumformung, Logistikbereich und Mechanische Bearbeitung.
Im Bereich der Produktion setzt das Unternehmen in der Warmumformung auf die automatischen Mehrstufenpressen von Hatebur. Bei der Großserienfertigung werden bis zu 9000 Schmiedeteile pro Stunde angefertigt.
In der Kaltumformung werden Teile mit höchsten Anforderungen als typische Kaltfließpressteile in der Massivumformung oder mit technisch schwieriger Formgebung durch Kaltnachformen der Rohlinge aus der Mehrstufen-Warmumfor‑
mung gefertigt. Gerade diese Kombination führt zur Einsparung von Bearbeitungsgängen und somit zur Kostenreduzierung.
Die Bearbeitung von Schmiedeteilen bildet den letzten Fertigungsbereich. Bei vielen Bauteilen ist eine ergänzende Bearbeitung erwünscht. So werden Rohteile auch gedreht, gebohrt, gefräst, geräumt und gehärtet.
Christian Bickert
David Furgol
Dennis Böhmer
Klasse 8D Theodor-Heuss-Realschule

Die drei Autoren

Christian Bickert, David Furgol und Dennis Böhmer schauten sich die Firma Seissenschmidt an. (ZEUS-Bild)

 


UMFRAGE

Bürger wollen Kaufhof behalten

 

Kaufhof

Der Kaufhof wird geschlossen. (WR-Bild: Raith)

Lüdenscheid. Eine Frage, die die ZEUS-Reporter in Lüdenscheid beschäftigt, ist, wie die Bürger es finden, dass der Kaufhof im nächsten Jahr schließt. Wir haben 80 Passanten gefragt.
Das Ergebnis war eindeutig. 70 von 80 Passanten antworteten mit: „Nicht gut". Zwei von 80 fanden es allerdings in Ordnung, dass der Kaufhof im Stern-Center schließt und acht Passanten war es ziemlich egal.
Antworten waren z.B.: „Ich finde es nicht abwegig, da das Sortiment teils zu teuer ist." Andere antworteten: „Da der Kaufhof schließt, gehen Arbeitsplätze verloren oder werden in andere Filialen verlegt."
Zwar konnte uns keiner - auch nicht die Angestellten von der Stadtplanung im Rathaus - sagen, was an Stelle des Kaufhofs in den 1 Räumlichkeiten genau Fuß fassen wird, doch viele Passanten wünschen sich, dass dort ein konkurrenzfähiges Kaufhaus einziehen wird. Schlecht wäre nach Angaben der Passanten dagegen, wenn dort weitere kleine Geschäfte eröffnet werden, die nach einigen Monaten wieder schließen müssen.
Philipp De Bie
Matthias Böttcher David Furgol
Klasse 8d
Theodor-Heuss-RS
WR, 11.09.2006

 


7500 Euro:
„Wir laufen, ihr spendet!" an der THR

Lüdenscheid. „Hallo Schüler und Schülerinnen", rief Thomas Schwarze durch sein Megafon. So begann der Sponsorenlauf an der TheodorHeuss-Realschule.
Der Zweck dieses Sponsorenlaufs ist ein Aufzug für eine behindertengerechte Schule. Als erstes starteten die Klassen 5 und 6. Thomas Schwarze geht mit ihnen die 500 Meter lange Strecke ab. Währenddessen findet ein Fußballturnier der Klassen 7 bis 10 statt. Als die Klassen 5 und 6 ihre Runden um die Schule gedreht hatten, waren wir an der Reihe.
Wir liefen viele Runden um unsere Schule, um unsere Sponsoren arm zu machen, da sie uns pro Runde einen bestimmten Geldbetrag zahlten. Als die Klassen 7 und 8 liefen , fanden wieder ein paar Turniere statt, zum Beispiel das Fußballturnier, das von den Klassen 9 und 10 fortgeführt wurde, und das Völkerballturnier der Klassen 5 und 6.
Kurz bevor die Zeit der Mittelstufe zu Ende war, ging auch Rektorin Jutta Rogold ihre fünf Runden. Als Jutta Rogold dies gemeistert hatte, waren die Klassen 9 und 10 dran.
Als die „Großen" das Laufen überstanden hatten, fand die Siegerehrung statt. Der Sponsorlauf endete erfolgreich. Es wurden insgesamt ca. 7500 Euro für den behindertengerechten Aufzug gespendet.
Daniela Mazzarisi
Klasse 8d Theodor-Heuss-Realschule
WR, 12.09.2006


 

 

Sponsorenlauf

Schüler „erliefen" 7500 Euro

 

Sponsorenlauf

7500 Euro erliefen die Theodor-Heuss-Realschüler. (WR-Bild: Büdenbender)

Lüdenscheid. Ende August fand an der TheodorHeuss-Realschule (THR) ein Sponsorenlauf statt. Schüler, deren „Sponsoren" ihre Eltern, Geschwister und Bekannten waren, liefen zwischen zwei und 18 Runden um die Schule. Die Sponsoren, die vorher schon ihre Spenden pro Runden festgelegt hatten, zahlten danach den bestimmten Betrag. So kamen über 7500 € zusammen. Dies ist jedoch erst ein Grundstein für einen behindertengerechten
Fahrstuhl. Nebenbei hatten die Klassen 7 bis 10, wenn sie nicht gerade laufen mussten, ein Fußballturnier und die Klassen 5 und 6 ein Völkerballturnier.
Matthias Böttcher
Klasse 8d Theodor-Heuss-Realschule
WR 12.09.2006

 


2 Millionen Euro

Eissporthalle am Seilersee wird ausgebaut

Iserlohn. Der Ausbau der Iserlohner Eissporthalle am Seilersee ist beschlossene Sache. Lediglich der Stadtrat muss in seiner nächsten Sitzung am 26. September noch seine Zustimmung geben. Diese gilt jedoch nach dem einstimmigen Beschluss des Finanzausschusses als sicher, denn alle im Rat vertretenen Parteien haben sich für einen Ausbau ausgesprochen. Der Ausbau kostet ungefähr 2 Millionen Euro.
Ziele werden sein: Die große Stehplatztribüne wird um 523 Plätze erweitert. Im VIP-Bereich entstehen 100 neue Stehplätze, während die Stehtribüne (Nord) zur Sitzplatztribüne mit 332 Plätzen umgebaut wird.
Die Polizei fordert bauliche Sperrvorrichtungen, womit die Fans getrennt werden und somit Ausschreitungen vermieden werden sollen. Unter anderem entstehen neue Sicherheits- und Brandmaßnahmen. Wenn die Halle fertig ist, ist sie der Traum vom Seilersee
Philipp De Bie und Matthias Böttcher
Klasse 8d
Theodor-Heuss-RS
Lüdenscheid

 


"Psychoterror”

Mobbing:
Wenn Schüler Schüler quälen

Lüdenscheid. Gehänselt, beleidigt, bedroht und belästigt - für manchen Schüler ist der tägliche Gang zur Schule eine Qual.
Das Mobbing durch Mitschüler nimmt immer mehr zu. Dabei ist der lang andauernde „Psychoterror" in der Schule keine Erscheinung jüngeren Datums.
Unter Mobbing sind nicht die alltäglichen Schulkonflikte gemeint, sondern Handlungen negativer Art, die durch eine oder mehrere Personen gegen eine Mitschülerin oder einen Mitschüler gerichtet sind und über einen längeren Zeitraum hinaus -ein halbes Jahr oder länger -vorkommen.
Dazu gehören etwa hinterhältige Anspielungen, Verleumdungen, Demütigungen, Drohungen, Quälereien oder sexuelle Belästigungen.
Mobbing beginnt meist harmlos, der Verlauf ist schleichend.
Anfangs nehmen die Betroffenen die Gehässigkeiten und dummen Sprüche oft noch auf die leichte Schulter. Niemand will sie wahrhaben. Doch diese Angriffe nehmen nach und nach zu und unterhöhlen mit der Zeit das Selbstvertrauen des Opfers. Es verliert zunehmend sein Anse" hen in der Schule und wird zur offiziellen „Unperson" gestempelt.
Die Mitschülerinnen und -schüler beginnen sich von der oder dem Betroffenen zu distanzieren. Schuldzuweisungen oder die Verbreitung von Gerüchten beginnen dann häufig.
Die oder der Gemobbte wird nicht selten bei Mitschülern und Lehrern angeschwärzt.
Durch die körperlichen oder seelischen Quälereien kann es beim Opfer zu gesundheitlichen Störungen und Beschwerden, wie Schlafstörungen, Migräne, Schweißausbrüchen, Kreislaufproblemen, Herz-, Magen- und Gallenbeschwerden, Ohrensausen (Tinnitus) oder Erschöpfungszuständen kommen.
Wer in einer solchen Lage steckt, sollte sich Hilfe suchen. Hier einige Tipps für Betroffene: Fordere deine Mitschüler, aber auch die beteiligten Lehrer notfalls schriftlich auf, das unerwünschte Verhalten zu unterlassen.
Geht der Terror weiter, wende dich an die Schulleitung oder den Vertrauenslehrer. Gegebenenfalls kann es auch hilfreich sein mit den Eltern der mobbenden Schüler zu reden.
Kommst Du damit nicht klar, hol dir professionelle Hilfe durch einen Psychologen oder eine Erziehungsberatungsstelle.
Das ist vor allem wichtig, weil deine Eltern dich unterstützen sollten. Glaub an
 dich, vertraue darauf, hab ein wenig Geduld mit dir und ein wenig Nachsicht mit deinen Mitschülern.
Eleni Jordanidou Rasha Mustafa Sabrina Felchner Theodor-Heuss-Realschule
Klasse 8d

 


Pastor Große:

„Jugendlichen ist Kirchenmusik zu altmodisch"

 

Pastor Michael Große aus Herscheid.

Pastor Michael Große aus Herscheid.  (ZEUS-Bild)

 

 

Lüdenscheid/Herscheid. Wir führten mit dem Pastor der ev. Kirchengemeinde Herscheid, Michael Große, ein Interview.

Was für Aufgaben hat ein Pastor?

Pastor Große: Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Konfirmationen, Beerdigungen, Jubiläumshochzeiten und Konfirmationen halten, Seelsorge, Geburtstagsbesuche , Konfirmandenunterricht, die Verwaltung der Kirchengemeinde zusammen mit dem Presbyterium und den Kirchenkreis. Durch all diese Aufgaben komme ich auf eine 50- bis 65-Stunden-Woche.

 

Wie viele Mitglieder hat die ev. Kirchengemeinde Herscheid?

Die evangelische Kirchengemeinde Herscheid hat ca. 4200 Mitglieder, davon gehen im Schnitt ca. 90 bis 110 in den Gottesdienst.

 

Warum besuchen sehr wenige Jugendliche den Gottesdienst?

Ich glaube, es besuchen so wenig Jugendliche den Gottesdienst, weil sie meinen, dass die Kirche nicht in die heutige Zeit passt. Die Musik ist ihnen zu altmodisch und die anderen Pastoren und ich sprechen eine Sprache, die die Jugendlichen nicht verstehen. Sie sehen es während der zweijährigen Konfirmandenzeit als Zwang an, in die Kirche zu gehen, aber sie gehen, weil sie sonst nicht konfirmiert werden. Nach den zwei Jahren nehmen sie erst mal Abstand von der Kirche. Das „Problem", dass nur so wenig Jugendliche den Gottesdienst besuchen, ist schwer zu beheben. Wenn man moderne Musik spielt, kommen die älteren Gottesdienstbesucher nicht mehr.

 

Warum hat die Kirche so wenig Geld?

Das liegt daran, dass es immer mehr Arbeitslose gibt, die keine Kirchensteuer bezahlen müssen. 1..1 Es gibt auch immer mehr Rentner, die brauchen auch keine Kirchensteu‑er zu bezahlen. Manche Rentner zahlen freiwillig Kirchensteuer.

 

Wann schreiben Sie die Predigt?

Meist nachts oder Samstags-morgens, weil man da viel Ruhe hat.

 

Wie lange brauchen Sie für die Vorbereitung eines Gottesdienstes?

Fünf bis acht Stunden.

 

Wie oft sind Sie in einer Woche in der Kirche?

Drei bis vier Tage wegen Trauungen, Beerdigungen usw.

 

Wie oft im Monat halten Sie den Gottesdienst?

Zwei mal im Monat durch Aufteilung mit der Kollegin.

 

Timo Hüttebräucker Steven Deitmerg

Klasse 8c Theodor-Heuss-Realschule

 


Eltern sollten auf Kinder zugehen

Jugendliche denken oft nicht an Verhütung

Lüdenscheid. Immer mehr Mädchen im Alter von elf bis 16 Jahren haben Sex, denken jedoch nicht an die Verhütung. Auch Statistiken beweisen, dass heutzutage mehr junge Mädchen schwanger werden und abtreiben, als noch vor 40 Jahren.
Daran sind auch Eltern und Freunde nicht ganz unschuldig. Viele Mädchen fühlen sich durch ihre Freunde zum Sex „gezwungen". In ihrer Clique wird oft über Sex geredet, jedoch nur über den Sex  an sich, nicht aber über die Verhütung. Oftmals ist es den Mädchen auch peinlich, mit ihren Eltern über das Thema „Sex" oder „Verhütung" zu reden, doch gerade bei diesem schweren Thema sollten die Eltern auf ihre Kinder zugehen. Dann würde es auch keine Mutter geben, die mit zwölf Jahren entbunden hat. So alt ist nämlich Deutscht lands jüngste Mutter.
Die jungen Mütter wissen oft nicht, was auf sie zukommt. Während sie am Wochenende zwei bis drei Mal die Nacht aufstehen, um ihr Kind zu füttern, tanzen ihre Freunde noch auf Partys oder in Diskotheken. Die meisten Erzeuger, die mindestens genauso schuld sind (denn nicht nur Mädchen müssen sich um die Verhütung kümmern), verlassen ihre Freundin, sobald sie von der Schwangerschaft erfahren.
Man sollte sich schon Gedanken über die Verhütung machen, dies sollte jedoch 'nicht so schwer fallen, da Jugendzeitungen genügend Informationen bieten. Falls es dann doch passieren sollte, kann man sich Hilfe bei Einrichtungen wie z.B Pro familia holen. Auf jeden Fall sollte man seine Eltern über die Schwangerschaft informieren, denn irgendwann kommt es sowieso raus.


Lena Kittel
Anna Kittel
Vanessa Annuß
Klasse 8c Theodor-Heuss-Realschule
WR, 13.09.2006

 


Wasserspaß pur!

Das Aqua Magis ist ein Freizeit und Erlebnisbad in der Stadt
Plettenberg.
Das Errichten, des seit 4 Jahren bestehenden Freizeit und Erlebnisbades hat der Stadt einige Millionen Euro gekostet,
doch dafür ist es eines der größten, schönsten und technisch sehr weit ausgestatteten Erlebnisbäder der Umgebung. Wer viel Wasserspaß erleben will sollte mal einen
Blick hineinwerfen.

Das Aqua Magis besitzt zwei Rutschen, beide haben eine Länge von 126 Meter und sind somit gleich lang. Es gibt eine schnelle Rutsche, die sehr steil ist, aber auch sehr coole Lichteffekte besitzt. Auf der anderen Rutsche kann man mit Reifen rutschen, in der Mitte befindet sich eine Aufenthaltskuppel. Dann gibt es noch ein Sportbecken mit Sprungturm und dem Nichtschwimmerbecken. Es hat eine Länge von 25 Meter. Das Schwimmbad besitzt noch ein Wellenbecken und einen Wildwasserkanal, der jede halbe Stunde in Betrieb geht.
Die Welle hingegen läuft immer zur vollen- und zur halben Stunde. Damit die ganz kleinen Besucher auch Möglichkeiten besitzen um Spaß zu haben, gibt es noch einen Bereich, in dem
sie auf einem Piratenschiff oder auf einer kleinen Rutsche spielen können.
Außerdem gibt es noch 2 Solebecken, in dem zu bestimmten Zeiten der Whirlpool oder die Wasserdüsen sprudeln. Im Erlebnisbad gibt es noch einen Gastronomiebereich mit Selbstbedienung.
Das Aqua Magis hat einen riesigen, modernen Technikkeller dort gibt es große Pumpen, Filter und Messgeräte, mit denen z.B. die Wasserproben kontrolliert werden. Es gibt außerdem noch viele andere Sachen die in den Technikkeller eines Schwimmbades gehören.
Ein sehr wichtiges Teil im Technikkeller ist ein Computer, von dort können die Techniker alles elektronisch steuern und überwachen bzw. abschalten. Das Schwimmbad verfügt über 90 Angestellte, die hier tätig sind. Was die Sicherheit und Sauberkeit im Aqua Magis angeht, kann
man sagen, dass es ein sehr sicheres und sauberes Schwimmbad ist. Es wird rund um die Uhr gesäubert und es ist immer ein Team von Bademeistern und Personal im Einsatz, die den Schwimmbereich kontrollieren. Das Aqua Magis verfügt über viele Überwachungskameras,
wie z.B. in der Rutsche, damit man sieht, das auch dort immer alles in bester Ordnung ist.
Ein auch sehr beliebter Bereich ist der Welcomebereich, er ist für Fitness und Training aller Art zuständig. Der Welcome besitzt jetzt schon über 800 Mitglieder, die regelmäßig vorbeikommen.
Das älteste Mitglied ist stolze 85 Jahre alt. Wenn man im Welcome Mitglied werden möchte, wird
zuerst ein Fitness-check durchgeführt. Dann bekommt man je nach dem wie man es möchte, eine
Monats oder sogar Jahreskarte, mit der man auch den Schwimm und Saunierbereich betreten darf.
Der Preis der Karten liegt zwischen 49€ und 79€ Das Schwimmbad plant zusätzlich noch einen Anbau, indem bestimmte Fitnessübungen des Welcome und die Geburtstagsveranstaltungen stattfinden sollen.
Das Aqua Magis veranstaltet jeden Monat irgendwelche Events, die sehr gut organisiert werden, wie z.B. alle 14 Tage Kid´s Club mit lustigen Spielen für die Kleinen oder Gruselsauna, dort durfte man bis Mitternacht in die Sauna und in den Schwimmbereich. Im Aqua Magis gibt es noch einen großen, schönen Sauna-Bereich, mit einem kleinen Schwimmbecken und einen Gastronomiebereich.
Es gibt 2 Saunen im Saunagarten, in diesem Fall ist es die Blockhaussauna und die Erdsauna.
Zusätzliches gibt es noch 6 Saunen im Innenbereich. In den Saunen , im Gastronomiebereich und im Ruheraum herrscht ein gutes Wohlfühlklima, in dem man sich erholen und entspannen kann.
Zum guten Schluss würde ich sagen, dass das Aqua Magis ein tolles Freizeitbad ist, wo Groß und Klein voll auf seine Kosten kommt. Ich möchte auch dem Management des Aqua Magis danken,
welches sich viel Zeit genommen hat, mir den Betriebsablauf eines solchen Bades zu zeigen und zu erklären.

 

Mauricio Schnell
Theodor-Heuss-Realschule
Klasse 8c

 


Der 60jährige Geburtstag der Theodor-Heuss-Realschule Lüdenscheid

 

Heute am 23.09.2006 fand an der Theodor Heuss Realschule Lüdenscheid die Feier zum 60 jährigen Jubiläum statt, zu dem Alt und Jung eingeladen waren.
In den einzelnen Klassen, in der Sporthalle und in der Pausenhalle wurde experimentiert, erklärt, Sport gemacht und natürlich auch gegessen und getrunken! Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt!

Die Klasse 7a mit der Lehrerin Frau Blischke hatte in der Klasse viele Beschreibungen zu Pflanzen die im Wald wachsen wie z.B Pilze, Bäume, Moose. Dann konnte man noch mit dem Mikroskop verschiedene Pflanzen und Lebewesen beobachten. Doch es gab noch Etwas, woran viele Spaß hatten.

Man bemalte verschiedene Blätter mit Wasserfarben und ließ sie entweder trocknen oder druckte die Blätter dann auf ein Papier. Danach klebte man sie an einen selbstgemalten Baum, der am Ende ziemlich bunt geworden war. Die Klasse 7b mit der Lehrerin Frau Thiem hat Window Collours gemalt, Es wurde außerdem ein riesiges Clownbild gemalt und es wurden Laternen für die ensterdekoration gebastelt.
Die Klasse 7d mit dem Lehrer Herr Harmuth hat eine Disco mit Playback-Singen veranstaltet.
Viele Leute waren dort, es gab eine große Tanzfläche die immer voll war. Die Musik dröhnte durch die Wände man konnte sie schon aus anderen Klassen hören.
Die Klasse 9b mit dem Lehrer Herr Trinn hatte in der Klasse Dartscheiben aufgebaut, es wurden Dartturniere abgehalten. Der Gewinner hat einen Preis bekommen oder durfte Kuchen umsonst essen. Im Physikraum bei dem Lehrer Herr Kuklinski waren viele physikalische Experimente aufgebaut worden. Es gab eine Luftschwebebahn. An einem Ende der Bahn war ein Magnet eingebaut und wenn man den Schlitten bewegen wollte, der auf der Luftschwebebahn fuhr, musste man immer, wenn der Schlitten ganz nah an den Magneten kam einen Knopf drücken, so wurde er
immer weiter nach vorne transportiert. Es gab auch ein Experiment, in dem es so aussah als ob Wasser nach oben tropft, Es sah sehr interessant aus.
Außerdem gab es noch ein Experiment, in dem 2 Spiegel mit Motoren betrieben wurden. Wenn man dann beide Spiegel aufeinander ausrichtete, und einen Laserstrahl schräg auf die Spiegel treffen ließ, strahlte er an die Wand. Jetzt wurden die Motoren eingeschaltet, der Laserpunkt fing an, sich
zu bewegen und es bildeten sich tolle Muster! Zu dieser Lasershow wurde noch Nebel hinzugefügt, sodass die Strahlen des Lasers sichtbar wurden. Echt Cool!!!

Doch das war nicht alles. Es gab noch viele spannende Experimente. Zum guten Schluss kann man sagen, alle haben sich große Mühe gegeben. Die Besucher der Feier konnten zufrieden sein und der vermeintliche Feuer-Alarm, den ein Schüler dummerweise ausgelöst hat, konnte dem Fest auch nicht wirklich schaden!

Theodor Heuss Realschule
Mauricio Schnell
Klasse 8c

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