Theodor-Heuss-Realschule
Lüdenscheid

Unter dem Motto „ Alle mal herhören!“ fand auch in diesem Jahr der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels unter der Schirmherrschaft des Börsenvereins in der Theodor-Heuss-Realschule statt. Die Freude am Vorlesen war sehr groß, denn zunächst wurde in den sechsten Klassen die Klassensieger ermittelt. Viele spannende Geschichten der reichhaltigen Jugendliteratur wurden vorgetragen und kennengelernt. Vortragsängste traten dabei in den Hintergrund, weil die Lesefreude im Vordergrund stand Die Klassensieger und Klassensiegerinnen traten dann am Nikolaustag vor allen Schülerinnen und Schülern der 6. Klassen im Musikraum gegeneinander an. Mit Plakaten und viel Applaus unterstützten die einzelnen Klasse ihre Vorleser und Vorleserinnen. Die Jury, die Deutschlehrer der jeweiligen Klasse bewertete „Textverständnis“ , „Lesetempo“, „Betonung und die„Sprachgestaltung“
Und das waren die Sieger: Den 1. Platz belegte Jan Crummernel aus der Klasse 6a mit seinem Vorlesebuch „Die grüne Wolke “ von A.S. Neill. Der zeite Platz musste in diesem Jahr bei gleicher Punktzahl zweimal vergeben werden. Er ging an Tabea Funke aus der 6b, die aus dem Buch „Liebe macht blond“ von H. Ulrich vorlas und an Melanie Merkert aus der 6a, die aus dem Klassikertitel „Benn liebt Anna“ von P. Hertling vorlas. Jan vertritt nun die Theodor-Heuss-Realschule auf Kreisebene beim Kreisentscheid des Märkischen Kreises in Menden.
Lüdenscheid. (mg) Immer zu Nikolaus findet an der Theodor-Heuss-Realschule die Endausscheidung des Lesewettbewerbs statt. Strahlender Sieger wurde diesmal Jan Crummenerl aus der Klasse 6 a. Im kommenden Jahr wird er die Schule auf Kreisebene vertreten.

Den zweiten Platz belegten Melanie Merkert, ebenfalls Klasse 6 a, und Tabea Funke, Klasse 6 b. Die offizielle Siegerehrung ist heute im Rahmen des Weihnachtsbasars (von 10 bis 13 Uhr). "Die Sieger erhalten Buchgutscheine", sagt die Leiterin der Theodor-Heuss-Realschule, Jutta Rogold. Gestiftet wurden die Preise vom Förderverein.
Bei den Vorausscheidungen des Lesewettbewerbs, der sich mittlerweile zu einer festen Institution an der Schule entwickelt hat, treten einmal im Jahr Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 gegeneinander an. Insgesamt beteiligten sich diesmal 90 Schülerinnen und Schüler. Je Klasse wurden (in Abstimmung mit den Deutschlehrern) zwei Sieger ermittelt. Sie mussten am Donnerstag vor großem Publikum im Großgruppenraum noch einmal ihr Können unter Beweis stellen.
Die Herausforderung für die Kandidaten in der Endausscheidung bestand darin, einen Ausschnitt aus einem Buch ihrer Wahl vorzulesen und, was weitsaus schwieriger war, zwei Seiten eines fremden Textes mit der zur Vorweihnachtszeit passenden Überschrift "Es ist ein Elch entsprungen". Gefordert waren Textgestaltung und -verständnis sowie Lesetechnik, sprich: ein flüssiger Vortrag mit der Betonung an der richtigen Stelle steigerte die Punktzahl.
Federführend für die Gesamtorganisation des Lesewettbewerbs war wieder einmal der zweite Konrektor der Schule, Axel Rasch. Sein Fazit nach nunmehr zehn Jahren: "Das Lesen der Schüler ist insgesamt besser geworden." "Jedenfalls in den letzten Jahren", ergänzt Jutta Rogold.
(Westfälische Rundschau vom 08.12.2007)