Theodor-Heuss-Realschule
Lüdenscheid
Nach langer Vorbereitung startete am 14. Mai 2004 die dreitägige Studienfahrt des Kollegiums nach Freibrug.
Die Fahrt begann mit einer mehrstündigen Busreise, auf der das Kollegium durch die Vorbereitungen der Kolleginnen des Lehrerrates sehr gut versorgt wurde. Nach der kulinarischen Versorgung erfolgte die musikalische. Inspiriert von den Kollegen Rasch und Faquet zeigten bislang unbekannte Sangestalente ihr Können, so dass die Anreise kurzweilig und ohne merkliche Staus verlief.
Am frühen Abend kamen wir in Freiburg an und nach einer kurzen Besichtigung unserer Unterkunft, des Hotel & Boarding Haus Freiburg, begaben wir uns in die Stadt, um den Tag mit einem Essen ausklingen zu lassen.
nach den Übungen am Vortag auch erfolgreich vorgetragen wurde.
Der Samstagvormittag stand ganz im Zeichen einer ausgedehnten Stadtführung. Gleich zu Beginn wurden wir gewarnt, die durch die Innenstadt verlaufenden Wasserrinnen, sog. Bächle, zu meiden, denn wer in eines träte, müssen einen Freiburger oder eine Freiburger heiraten.
Unser Weg führte uns durch die frühlingshaften Straßen der mittelalterlichen Innenstadt, vorbei an einer früheren Unterkunft des Erasmus von Rotterdam, den sehr schön restaurierten Häusern des Gerberviertels und an den noch vorhandenen mittelalterlichen Toren der Stadt, die schon einen Hinweis auf ein wichtiges Produkt der Region gaben, zum Freiburger Münster. Hier erfuhren wir in epischer Breite Diverses zur Bedeutung der Fenster des Münsters. So wissen wir nun, warum die heilige Katharina mit einem Rad dargestellt wird und aus welchem Grund man den heiligen Christophorus jeden Morgen einmal ansehen sollte. Auch der Anblick des betenden Teufels - leider wegen Restaurierungsarbeiten nur auf einem Foto - und die Darstellung der Himmelsreise Alexanders blieben in Erinnerung. Ganz Mutige ließen sich mit einem für die Restaurierungsarbeiten am Münster errrichteten Außenfahrstuhl in die Höhe tragen und genossen den Ausblick. Das bunte Markttreiben bot anschließend vielfältige Möglichkeiten, in der Mittagspause auszuspannen.
Am Nachmittag stand ein Ausflug in den kleinen Ort Britzingen im Markgräfler Land auf dem Programm. Hier führte uns unser ehemaliger Kollege Ludger Schäfer bei strahlendem Sonnenschein durch das örtliche Weinanbaugebiet. Hier bot sich uns ein malerischer Blick über eine den Ort und seine Umgegend. So hatten wir uns die folgende Kaffeetafel mit leckerem Kuchen verdient.
Zum Abend begaben wir uns in einen Saal der örtlichen Winzergenossenschaft. Hier erhielten wir eine grundlegende Einführung in die alemannische Sprachkunst - insbesondere in die regional gefärbten Reim- und Sangeskünste. So inspiriert befassten wir uns mit dem Kernprodukt der örtlichen Landwirtschaft und begleiteten dies mit Kostproben sauerländischer Sangeskunst.
Der Abend klang aus mit einem kleinen, von unseren Geburtstagskindern gesponsorten Umtrunk. Dafür an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!
Am Sonntagmorgen verließen wir Freiburg zu eiem kleinen Abstecher nach ßburg und seinem Münster. Hier befuhren wir die Ill und erhielten verschiedenste Informationen in unterschiedlichsten Sprachen, so dass die Zuordnung von Sehenswürdigkeit und Beschreibung ein immer wieder neu interessantes Unterfangen war.
Anschließend steuerte der Bus in Richtung Lüdenscheid, das uns ausnahmsweise nicht mit Regen begrüßte.
Ein abschließendes Dankeschön gilt allen Organisatoren, die uns eine ebenso interessante wie unterhaltsame Kollegiumsfahrt bescherten.