Theodor-Heuss-Realschule
Lüdenscheid

Frank kam schlecht gelaunt aus der Schule. Denn er hatte eine sechs in einem Vokabeltest geschrieben. Und noch dazu schmeckte ihm das Mittagessen nicht.
Es gab Leber mit Rotkohl.
Heute war einfach nicht sein Tag. Frank knallte
die Tür von seinem Zimmer zu, und legte sich schmollend auf sein Bett.
Dann kramte er das Buch der alten Ägyptischen Götter unter seinem Bett hervor.
Besonders gefiel ihm die Göttin Isis. Ganz im Gegenteil konnte er Seht nicht leiden. Weil er so böse aussah.
Frank machte die Augen zu und auf einmal kam er
in einen Zeitstrudel. Alles drehte sich. Es war bunt
um ihn herum.
Plötzlich wurde alles wieder weiß und die Farben verschwanden. Frank sah ein schwarzes Loch am Boden das ihn hinein zog. Mit einem Ruck landete er mit dem Kopf in dem Sand.
Er dachte:,, Mensch, wo bin ich denn hier gelandet?“
Bevor er weiter nachdenken konnte türmte sich eine riesige Schlange vor ihm auf.
Sie verwandelte sich zu Seth und sprach:,, Ich bin Seth.
Gott der Wüste. Du hast es gewagt in mein Reich ein zu dringen? Das wirst du bereuen.“
Seht verschwand und Frank fiel in Ohnmacht.
Eine Stunde später wachte er
wieder auf.
Frank war in einer Pyramide gefangen. Er schaute sich vor lauter Neugier die Hyroglyphen an und hörte dabei wie Seth und Anubis mit Osiris darüber stritten, was sie
mit Frank anstellen sollten. Osiris wollte ihn mumifizieren,
aber Anubis wollte ihn die Pyramide sauber machen lassen.
Seht wollte ihn einfach nur umbringen und sein Gehirn zum Frühstück essen. Da sprach Osiris:,, Wisst ihr was, wir würfeln darum wer ihn bekommt.
Der Gewinner darf mit ihm machen was er will.“
Plötzlich kam Isis und fragte:,,Was
ist denn in euch
gefahren? Ihr könnt doch nicht das leben eines Jungen
mit Würfeln entscheiden.
Wenn überhaupt, dann möchte ich mitmachen.“
Also spielten sie alle Götterwürfeln.
Osiris würfelte eine 3, Seht eine 5, Anubis
eine 2 und Isis eine 6.
Isis lies Frank frei. Er rannte so schnell er nur konnte
wieder an die Stelle wo er her kam
und winkte Isis noch einmal zu. Er kam wieder in den Zeitstrudel und landete in seinem Bett.
Seine Hosentaschen waren voller Sand.
Sofort ging er zu seiner Mutter, erzählte ihr von der
Geschichte und zeigte
ihr den Sand. Von dort an war der Tag viel schöner.
Franka kam erschöpft aus der Schule. Sie hatte die Englischarbeit wieder bekommen es war eine 4. Und dazu kam auch noch Linsensuppe, die sie überhaupt nicht mochte. Dann ging sie in ihr Zimmer, machte die Musik an und schmiss sich aufs Bett.
Sie dachte nach und hörte den Regen an ihr Fenster platschen.
Auf einmal wurde alles weiß um sie herum und sie sah das Buch der Ägyptischen Götter, welches sie gestern gelesen hatte. Plötzlich drehte sich alles vor ihr und sie fiel in einen Zeitstrudel und dann in ein Wurmloch. Als sie aufwachte war sie mitten in der Wüste.
Sie stand auf, aber weit und breit war niemand zu sehen. Ganz weit hinten sah sie eine Pyramide. Auf einmal wie aus dem nichts stand Seth vor ihr und sagt: „Was machst du in meinem Reich!“
„Ich, ich, ich weis es nicht!“ Seth nimmt Franka mit und bringt sie in seine Pyramide. In Seths Pyramide hört Franka die stimmen von Seth und Anubis. Sie sprechen darüber, wer sie bekommt.
Dann kommt auch noch Osiris rein und sie alle streiten darüber, wer Franka nun bekommt. Anubis sagt:„ lass uns doch Götter Würfeln spielen.“ Seth und Osiris sind damit einverstanden und Osiris fängt an! Osiris sagt: „ und der Preis ist das Mädchen!“ Osiris würfelt eine 6 und eine 4, jetzt war Seth dran und er würfelt eine 5 und eine 3. „Haha, Seth du bist aus dem Rennen!“, sagt Osiris. „Aber jetzt bin ich an der Reihe!“, sagt Anubis. Er würfelt eine 5 und eine 6. „ Ha, jetzt seid ihr platt, oder!“ „ Mist wie hat er das geschafft?“, sagt Osiris. Da kommet Isis rein und sagt:
„Also wirklich typisch Männer!“ Sie geht zu ihnen und sagt:
„ Also ihr drei, wie oft soll ich euch eigentlich noch sagen, dass man nicht mit lebenden Sachen spielt!“, geht zu Franka und lässt sie laufen. Franka rennt so schnell es geht nach draußen und hört nur noch Isis wie sie schimpft. Auf einmal dreht sich wieder alles um Franka und sie geriet wieder ein einen Zeitstrudel und dann in ein Wurmloch. Nun lag sie wieder auf ihrem Bett. Sie rannte so schnell wie sie konnte in die Küche und erzählte alles ihrer Mutter. Sie sagte aber nur:„ Ach Franka, das hast du nur geträumt!“ Franka griff in ihre Hosentasche und darin war Sand aus Ägypten. Von da an wusste sie, dass es kein Traum war.
Kristin (6a)