Theodor-Heuss-Realschule
Lüdenscheid
von Janine Wolf, 8c

Ich war bei der Firma "Aloys Haase". Die Firma ist in der Nottebohmstraße in Lüdenscheid. Es vieler verschiedene Abteilungen wie zum Beispiel die Dachdeckerei und Bauklempnerei. Insgesamt arbeiten 40 Mitarbeiter dort und vier Personen im Büro. Sämtliche Dachflächen dichten sie ab: Flachdächer, Ziegeldächer, Gründächer, also Bepflanzung auf Dächern, und Fassadenbau. Bauklempnerei machen sie auch.ich habe meinen Vater bei seiner Arbeit begleitet. Er ist Bauklempner, das heißt, dass er etwas anbringt, dass die Dächer entwässert. Er arbeitet mit sämtlichen Metallen, wie Zink, Kupfer, Edelstahl, Blei und auch Kunststoff.

Am 07. 05. 2008waren wir auf einem Hochregallager der Firma Küberit am Freisenberg. Insgesamt 1500 m² Trapezblech waren schon angebracht worden, darauf kamen die Rockwool-Dämmungen und dann die Rhenofolie. Richtig beschreiben kann man diesen Beruf nicht, da es vorkommen kann, dass man an einem Tag zu mehreren Baustellen fahren muss oder auch mehrere Tage an einer Baustelle arbeitet. Natürlich kann es auch sein, dass man auf Montage fahren muss, zum Beispiel nach Stuttgart, Frankfurt oder Erfurt. Die entfernteste Baustelle war in Tschechien. Die größte Baustelle war in Köln mit 22.000 m².

Folgende Berufe werden ausgebildet:

Als Initiativekann man auch den Meistertitel erwerben. Aloys Haase bekommt sogar Angebote aus Prag und Polen. Wenn ich mich nach meinem Abschluss bei Aloys Haase bewerben würde, müsste ich eine Bewerbungsmappe einreichen. Ich müsste mich vorstellen und wenn der Chef einen guten Eindruck von mir meine Noten hat, könnte es sein, dass ich eine Chance bekomme. Bei Aloys Haase könnten auch immer mehr Frauen eingestellt werden. Ich könnte den Beruf Dachdecker erlernen, wobei ich den Beruf Bauklempner miterlerne. Erfahrungen in der Zimmerei werden in diesem Beruf miterlernt.

Anders an dem Arbeitstag finde ich, dass man die körperliche Anstrengung viel mehr spürt und man lernt viel mehr Verantwortung zu übernehmen. Konzentration braucht man wie in der Schule oder sogar mehr Konzentration und man muss gewissenhaft arbeiten. Materialien werden mit einem Kran hochgezogen, der bis zu 46 m hoch sein kann und 1000 kg tragen kann.
Es hat mir viel gebracht in den Beruf reinzuschauen, denn ich habe gemerkt, dass man in diesen Berufen mit viel Kraft arbeiten muss. Dieser Beruf ist sehr gefährlich. Meiner Meinung nach ist das ein Männerberuf.