Theodor-Heuss-Realschule
Lüdenscheid
von Lisa-Marie Strahl
Klasse 8b
Berufserkundungstag
Am 07.05.2008 habe ich den Betriebserkundungstag bei der Firma W. u. H. Fernholz durchgeführt, wo auch mein Vater arbeitet.
Meine Arbeitszeit begann um 7.00 Uhr und endete um 16.30 Uhr mit einer einstündigen Pause. Mein Vater allerdings arbeitet meistens bis 19.00 Uhr oder später.
Die Firma W. u. H. Fernholz ist ein Kunststoff verarbeitender Betrieb, der hauptsächlich Verpackung für die Lebensmittelindustrie herstellt. Die Produktionsarten sind Folienextrusion, Tiefziehen, Spritzguss sowie Dekoration in 8-Farben Offsetdruck, Haftetikettierung und IML-Verfahren.
Der erste Schritt ist es, dass man aus Granulat Folie herstellt. Dies nennt man dann die Extrusion, hierbei wird das Granulat verflüssigt, über eine Düse auf die gewünschte Breite und durch Walzen auf die richtige Dicke gebracht. Aus der Folie die man so erhält wird im nächsten Arbeitsgang Becher Tiefgezogen. Genannt wird die Abteilung Tiefzieherei. Man kann einen Becher auch spritzen. Dies geschieht in der Spritzerei. Dort wird der flüssige Kunststoff direkt in eine Form gespritzt Als letztes werden die Becher in die Druckerei gebracht, wo sie entweder bedruckt oder mit Haftetiketten versehen werden. Anschließend werden die Becher nur noch ins Lager gefahren, wo sie auf ihre Reise in den LKWs zu anderen Firmen warten, damit sie befüllt werden können.
Um die Becher herstellen zu können, sind folgende Berufe nötig:
Und einige mehr.
Die Firma W. u. H. Fernholz beschäftigt ungefähr 200Mitarbeiter/innen.
Einer der Mitarbeiter ist mein Vater. Der hat mir den gesamten Betrieb gezeigt und viele Sachen erklärt. Dabei habe ich mir Fotos und Notizen gemacht. Dann bin ich zu Jürgen Rentrop gekommen, da mein Vater leider keine Zeit mehr hatte. Jürgen befasst sich mit dem Einkauf. Er beschafft alles, was die Firma so braucht. Für Jürgen habe ich viele Ordner zu anderen Personen getragen oder Rechnungen kopiert. Als Jürgen keine Arbeit mehr für mich hatte, bin ich zu Heike gegangen.
Heike arbeitet in unterschiedlichen Bereichen:
Sie selber bezeichnet sich als „Mädchen für alles"!
Gelernt hat sie früher aber Industriekauffrau. Zusammen mit ihr habe ich Rechnungen kontrolliert und die dann anschließend abgeheftet . Die neuen Vorschriften und Gesetzte im „Personal Büro" habe ich ebenfalls abgeheftet. Am meisten hat mir das Beschriften einiger Papiere mit der Schreibmaschine Spaß gemacht. Ich musste die A5 Zettel in die Schreibmaschine einlegen und die Maschine hat sie dann von selber aufgezogen und fast in die richtige Stellung gezogen. Wenn ich mein Geschriebenes wo anders stehen haben wollte, musste ich an einem Rad drehen. Fasziniert hat mich dabei, dass, wenn ich mich verschrieben habe, ich auf eine Taste drücken konnte und die Maschine dann die Tinte vom Blatt weggedrückt hat. Als ich mit den vielen Zetteln fertig war, habe ich wieder ein paar Rechnungen gemacht und mich dabei mit Heike unterhalten. Als mein Papa dann ins Zimmer hereinkam, bin ich wieder mit ihm durch den Betrieb gegangen und habe unter anderen mit ihm auch das kaputte E-Mail System repariert.
Mein Vater ist Diplom-Ingenieur. Nach dem Abitur hat mein Vater Maschinenbau studiert. Danach konnte er direkt bei der Firma Fernholz als Diplom-Ingenieur anfangen.
Er ist Betriebsleiter der Firma Fernholz und muss viele Arbeitsbereiche abdecken:
Persönliche Eindrücke
Der Betriebserkundungstag war sehr spannend und auch interessant.
Einige Arbeiten fand ich recht langweilig, z. B. Aktenordner durch die Gegend tragen.
Der Arbeitstag hat mir sonst aber Spaß gemacht. Ich kann mir jetzt sehr gut vorstellen was alles so gemacht werden muss an einem Arbeitstag in der Firma Fernholz.
Da der Arbeitstag recht lang war, war ich müde und froh, als ich endlich Feierabend hatte. Der Berufserkundungstag hat dazu beigetragen, dass ich auf gar keinen Fall später einmal im Büro arbeiten möchte. Dies wäre mir viel zu langweilig. Trotzdem hat mir dieser Tag sehr gut gefallen. Ich konnte meinem Vater einen Tag lang begleiten und ihm ein wenig über die Schulter schauen.
Mein Berufswunsch liegt im medizinischen Bereich.
Ich würde gerne später mit Tieren zu tun haben.
Unterschiede:
Schule:
Arbeiten:
Einige Fotos
Extrusion


Spritzguss


Bedrucken

Mein Vater

Aktenraum
