Theodor-Heuss-Realschule
Lüdenscheid
Sabrina Kupke
Ich kann dir nicht mehr in die Augen schauen,
sie waren so frei, so glücklich, so hübsch anzuschauen.
Doch jetzt ist das Licht in ihnen erloschen,
noch nie hab ich so viele Tränen für dich vergossen.
Du warst mein und ich war dein,
kein Schmerz kann dich jetzt noch berühren.
Du bist kalt, wie die Nacht,
ich hoffe, dass stets ein Engel über dir wacht.
Ich fange an zu weinen,
du solltest doch für immer bei mir bleiben!
Du schließt deine Augen und schläfst ein
und von da an wusste ich,
es wird schwer wieder allein zu sein.
Christin Helmig
Das Herz in der Brust schlägt nur noch schwach,
der Engel des Todes ist schon bereit.
Doch der Engel des Lebens hält es noch wach,
Das Ende, der Tod ist noch weit.
Hilf Herr, hilf das Es es schafft.
Was, nutzt dir der Kindertod?
Gib dem Herzen die nötige Kraft,
die Augen der Nutter sind tränenrot.
Da!
Endlich, nach endloser Zeit, das Wunder geschieht,
Es ist alles wie in einem schönen Traum.
Es geht ihm gut wie man sieht,
Der Engel des Todes verläßt den Raum.
Maren Höllmann
Das Gefühl am richtigen Platz zu sein.
Fest im Arm, um das Glück zu halten.
Ein zartes Gefühl, so fein.
Und Worte der Hoffnung
schallen aus dem Munde in das Ohr.
Haffnung auf Ewigkeit.
Doch plötzlich schallen die Worte zurück.
Kein Gefühl der Geborgenheit,
Nichts beschützendes in meinem Umfeld.
Und ich schau auf die Augen,
die Augen der Hoffnung,
doch das Licht ist erlischt.
Doch nun erkenne ich,
voller schmerzhafter Trauer,
sie sind hohl.
Maik Fesser
Früh am morgen, wenn alles schläft,
fallen die ersten weißen Sterne runter.
Zur winterzeit kann man sie hören,
die schwarzen Engelein,
wie sie ertönen,
mit kleinen Glöckchen im dunklen Morgengraun.
Sie kommen in scharren um eine zu holen,
ob groß ob klein
jeder kann der nächste sein.
Sie nehmen dich mit ins Haileland,
wo du wirst glücklich sein, sei nur gespannt.
Und bald kommt die Zeit, da brauchst du Ruh,
warte nur, in einigen Jahren kommst auch du,
als weißer Stern auf die Erde im nu.
Sandra Ost
Ich schau aus dem Fenster
Und seh die ersten Sterne
Vom Himmel fallen
Sie verglühn in der Unendlichkeit
Des Universums.
Und ich weiß,
Dass du bald einer von ihn
Sein wirst.
Denn keiner
Mag ewig sein,
Ist seine Seele auch noch so rein.
Um mich herum
Wird es nun kalt,
Denn er hat dich geholt,
Der Tod!
Er hat eine Todesengel
Mit gebracht,
der dich
Ins Paradies führte,
In das du schon lange wolltest.
Und nach all deinen Qualen
Bist du nun erlöst
Doch jetzt
Bin ich verlassen und einsam,
Denn es wrid nie wieder so schön sein
imara Wiebusch
Wenn du erstmal da bist,
so das man dich spürt
Deine Gewalt berührt
Ist es eigentlich schon passiert.
Wir beide werden wie eins sein
Und zwar bis zu dem Tag
An dem ich alles
Was du bist und bewirkst
Voll von Angst
Oder voll von Mut
Nur ich kann es sehen
und verstehen
Dich fühlen mit dem Herzen
Dich beschreiben in Worten
Wie zwei Enden sind wir verbunden
Manche sehen dich
Und verstehen nicht
Sie sind zu schwach
Und fangen an
Dich zu bewerten und zu analysieren
Aber dich fühlen
und dich spüren
So wie dich
Können sie nicht.
Sergej Spengler
Das Ticken der Uhr ertönt als Hall
Und ist zuhören überall.
Drängt sich durch Tag und auch durch Nacht,
Viele haben nicht mal drüber nachgedacht.
Sich lieber über jeden Scheiß erfreuen,
Doch danach kommt das große Heulen.
Denn das Ticken der Uhrwird uns alle ereilen
und nichts wird ewig unter uns weilen
nichts kann davor sicher sein,
nicht einmal Marmorstein.
Neues ist nichts als weitres Essen
Und ist auch schon bald vergessen
So begleitet das Ticken uns auf Berg und Tal,
Denn sterben, werden wir alle mal.
Tim Dahlmann
Schäm dich nicht für deine Tränen Baby ist schon OK,
manchmal ist es hart und ich weis es tut weh.
Ich seh das deine Welt zusammenfällt
und auf einmal gibt es nicht was es zusammenhält.
Dein Herz wird von Flammen erhellt und es brennt
es scheint zu explodieren wenn man in deiner Gegenwart seinen Namen nennt
den ihr kennt euch auswendig ihr liebtet euch ständig und wart unzertränlich
aber letztendlich ist es alles vorbei,
du bist allein und er ist wieder frei,
aber sei nicht so naiv und lauf ihm hinterher,
sag ihm er hatte seine Chance und jetzt willst du nicht mehr.
Ich weis es tut weh und ich weis das es schmerzt,
doch deine Liebe ist was besonderes und er ist sie nicht wert.
Du kannst ihn ruhig vermissen und dich nach ihm sehnen,
aber dein Gesicht ist viel zu schön Verstecks nicht hinter Tränen.
Und jetzt lässt er dich zurück deine Seele hat Narben,
die Welt erscheint dir grau und du scheisst auf die Farben.
Er wollte haben und du solltest geben.
Du allein zu Haus und er unterwegs was ist den das fürŽn Leben
deine Wunden sind offen scheinen unerträglich,
der Gedanke an ihn schlägt dich täglich.
Es ist so eklig, du fühlst dich benutzt.
Ihr hattet Pläne, teiltet jedes Geheimnis
und jetzt merkst du das eure ZUkunft nur allein ist.
Ein Riss und wir sind wieder beim alten,
wenn die ganze Welt sich um dich dreht versuchst du alles um sie anzuhalten.
Es gab ne zeitlang Streit,
Probleme, es tat ihm ne zeitlang leid.
Doch ist er heute nicht bei dir und hält dir die Hand,
dann hat er deine Wahre Schönheit nich erkannt.
Und seine leeren Worte sorgten für ein gebrochenes Herz
verblichene Fotos und Wochenlang Schmerz.
Doch im ernst versteck dich jetzt nicht
man merkt erst was man hat wennn es weg ist und das checkt er nicht.
Alles was ich will ist etwas Hoffnung in deiner Träge reinzubringen
wenigstens in eine.
Was ich meine, schliess dich jetzt nicht zu,
denn wenn es eins ist was ich glücklich sehen will dann bist das du.
Ich warte auf das Gewitter das die Seele kühlt, weil ich glaub das der
Regen
meine Schmerz wegspült.
Sebastian Granzow
Wohin, wohin in dieser schwierigen Zeit?
Wir laufen durch die Dunkelheit,
Niergendwo ein Funkeln;
Denn ohne Einigkeit, bleibt alles Dunkel.
Aber an wen sollen wir uns binden?
Denn alles was wir für schön empfinden,
Wird bald durch Gottes Hand verschwinden!
Tobias Brasse
Wenn die Eltern sterben,
können die Kinder erben.
Die Alten können jetzt schlafen,
wie die alten Grafen.
Die Jungen werden trauern
Wie die alten Bauern.
Der dunkle Weg in der Nacht
Führt durch einen kalten Schacht,
Der wie mancher spürt
Zu Erlösung führt.
Benjamin Schulte